Die Herpesviren sind nur eine von mehr als 80 Virusfamilien, die Menschen, Tiere und Pflanzen befallen und unterschiedliche Erkrankungen wie z.B. Grippe, Masern, Röteln oder auch Kinderlähmung verursachen können. Die Herpesviren gelten als die am weitesten verbreiteten Viren. Erst 1893 erkannte man, dass die Bläschen übertragbar sind.

Zur Familie der Herpesviren gehören folgende Typen, die u.a. die in der nachfolgenden Tabelle erwähnten Erkrankungen auslösen können.


  Herpesvirus-Typ     Krankheitsbild
  Herpes-simplex-Virus:      
  HSV 1:

HSV 2:
  Lippenherpes (Herpes labialis)
Herpes an den Augen (Herpes keratitis)
Herpes im Genitalbereich (Herpes genitalis)
  Varizella-zoster-Virus:     verursacht Windpocken als Ersterkrankung und Gürtelrose (Herpes zoster) im Falle einer Reaktivierung von Viren (Rezidive)
  Cytomegalie-Virus:     verursacht Entzündungen der Netzhaut, Infektionen innerer Organe; leichte Hepatitis (vor allem im frühen Kindesalter)
  Epstein-Barr-Virus:     verursacht das Pfeiffersche Drüsenfieber
[Studentenkusskrankheit] (fieberhafte infektiöse Mononukleose)
  Human Herpes Virus 6 und 7:     verursacht Dreitagefieber bei Säuglingen (Roseola infantum), bei Erwachsenen gleichen die Symptome einem grippalen Effekt (Exanthema subitum)
  Human Herpes Virus 8:     verursacht das Kaposi Sarkom, tritt besonders bei Patienten mit eingeschränkter Abwehranlage, wie z.B. Krebs- oder HIV-Patienten auf



 
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Zovirax Lippenherpescreme. Wirkstoff: Aciclovir.
Anwendungsgebiete: Zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz sowie zur Beschleunigung der Krustenbildung beim natürlichen Heilungsverlauf von akuten Episoden wiederholt auftretender Lippenbläschen (rezidivierender Herpes labialis).

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.