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Viren sind besonders kleine und einfach aufgebaute Krankheitserreger.
Im Gegensatz zu normalen Zellen, bestehen sie lediglich aus ihrer Erbsubstanz,
Kapsid-Proteinen und einer Lipidhülle, die diese umgibt. Viren haben
keinen eigenen Stoffwechsel und können sich nicht selbst vermehren.
Dazu müssen sie eine Wirtszelle befallen, deren Kontrolle sie übernehmen.
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Die Virusvermehrung läuft im Einzelnen wie folgt ab: |
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- Bindung an Zellen
Jedes Virus verfügt über einen spezifischen
Rezeptor (reaktionsfähige Stelle), der genau
zu einer entsprechenden Stelle - nach dem
Schlüssel-Schloß-Prinzip
- an eine bestimmte Art von Körperzelle
passt. So haftet sich das Virus an die Zellwand
an.
- Eindringen in die Zelle
Im Falle der Herpesviren stülpt sich die
Zellwand daraufhin ein und befördert so das
Virus ins Zellinnere.
- Umprogrammierung der Zelle
In der Zelle gibt das Virus seine Erbinformation
frei und überträgt sie auf die Wirtszelle.
Damit zwingt das Virus die Zelle, ihre ursprüngliche
Stoffwechselfunktion aufzugeben und statt dessen
neue Viren zu produzieren.
- Ausschleusen der Viren und Zerstörung der Zelle
Die zur Virenfabrik umfunktionierte Zelle
gibt die neuen Viren aus der Zelle frei und
diese befallen benachbarte Zellen. Die Wirtszellen
werden bei diesem Prozeß meist zerstört.
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HWG-Pflichtangaben
Zovirax Lippenherpescreme. Wirkstoff: Aciclovir.
Anwendungsgebiete: Zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz sowie zur Beschleunigung der Krustenbildung beim natürlichen Heilungsverlauf von akuten Episoden wiederholt auftretender Lippenbläschen
(rezidivierender Herpes labialis).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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